meilenlogik-Logo mit dem Slogan „Meilen verwalten, Einlösungen durchrechnen, klug entscheiden.“ neben dem Startbildschirm der App
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Meilenlogik-App: Meilen verwalten & Einlösungen berechnen

Travelhacks Autor Dominik

Dominik

calendar_today vor 2 Stundenschedule 5 Min.

Die Meilenlogik-App ist da: Nachrechnen statt raten, jetzt auch in der Hosentasche

Als ich den Blog von Travelhacks in Meilenlogik umbenannt habe, ging es nicht um einen hübscheren Namen. Es ging um die Methode. Rechnen statt Tricks. Ich wollte weg vom nächsten „Hack“ und hin zur Frage, ob sich eine Sache wirklich lohnt.

Jetzt gibt es dieses Versprechen als Werkzeug. Die Meilenlogik-App bringt den Blog meilenlogik.de aufs Handy und ergänzt ihn um Tools, mit denen du deine Meilen und Punkte selbst verwaltest. Der Grundgedanke ist derselbe wie beim Blog: nachrechnen statt raten.

Warum aus Travelhacks Meilenlogik wurde – und was sich für dich ändert

Die vier Bereiche der App

Die App ist in vier Bereiche aufgeteilt. Bewusst nicht mehr, denn ich wollte kein Schweizer Taschenmesser bauen, bei dem man die Klinge nicht findet.

1. Start: dein persönliches Cockpit

  • Ganz oben: der Gesamtstand aller Meilen und Punkte
  • Darunter: deine Lieblings-Tools
  • Hinweise des Tages, zum Beispiel „Miles & More seit 47 Tagen nicht aktualisiert“
  • Artikel zu deinen Programmen, also nur das, was zu deinen Konten passt

Gerade die Hinweise des Tages mag ich. Sie sind kein Gamification-Feuerwerk, sondern ein freundlicher Stups, bevor man den Überblick verliert.

Startbildschirm der Meilenlogik-App mit Gesamtstand der Meilen und Punkte, Kacheln für Meilen-Konten und Umbuchungen sowie Hinweisen des Tages

Das Cockpit: Gesamtstand oben, darunter Lieblings-Tools, Hinweise des Tages und Artikel zu deinen Programmen. MEILENLOGIK

2. Artikel: der Blog in der App

  • Alle Beiträge von meilenlogik.de, mit Titelgeschichte und Karussells je Kategorie (Meilen, Reviews, News …)
  • Deine bevorzugten Themen stehen oben.
  • Neue Artikel seit deinem letzten Besuch sind markiert.
  • Artikel merken: Gemerkte Artikel sind offline lesbar. Das ist ideal für den Flugmodus über dem Atlantik.
Artikel-Tab der Meilenlogik-App mit Titelgeschichte „Review: DUS Rhein Lounge Düsseldorf“ und der Liste „Seit deinem letzten Besuch“

Titelgeschichte oben, neue Artikel seit deinem letzten Besuch darunter. Gemerkte Artikel sind auch offline lesbar. MEILENLOGIK

Aktuell im Artikel-Tab ganz oben: mein Review der DUS Rhein Lounge

3. Tools: das Herzstück

Hier steckt die eigentliche Meilenlogik drin:

  • Meilen-Konten: Alle Programme mit Kontostand liegen an einem Ort. Sie sind gruppiert nach Airlines, Hotels und Kreditkarten, und die App warnt vor verfallenden Meilen.
  • Umbuchungen: Hier notierst du Überweisungen zwischen Konten und Karten und prüfst, ob das Geld angekommen ist. Wer mehrere Karten jongliert, kennt das Problem.
  • Rechner: Er zeigt in Sekunden, ob sich eine Einlösung lohnt, mit dem Punktwert in Cent.
  • Favoriten: Tools lassen sich als Favoriten markieren und landen dann auf deinem Startbildschirm.
Meilen-Konten in der Meilenlogik-App, gruppiert nach Airlines und Hotels, mit Warnung vor verfallenden Miles & More Meilen

Alle Programme an einem Ort, und die App warnt dich, bevor Meilen verfallen. MEILENLOGIK

Kein Meilenverfall bei Miles & More – so geht’s mit der Blue Credit Card

Umbuchungen-Tool der Meilenlogik-App mit notierten Überweisungen zwischen Konten und Karten, sortiert nach Monaten

Überweisungen notieren und prüfen, ob das Geld angekommen ist. MEILENLOGIK

Der Rechner ist für mich der Kern der App. Der Punktwert (cpp – cents per point) ist der Wert einer Meile in Cent. Er berechnet sich aus (Barpreis − Zuzahlung) ÷ Meilen. Ein Beispiel mit 70.000 Meilen, 250 € Zuzahlung und 2.400 € Barpreis ergibt 3,07 Cent pro Meile. Das ist eine richtig gute Einlösung, denn ab 1,5 Cent bin ich zufrieden und ab 3 Cent werde ich hellhörig. Genau diese Rechnung wollte ich nicht mehr jedes Mal auf dem Notizzettel machen, wenn ich einen Burn (das Einlösen von Meilen) plane.

Tools-Bereich der Meilenlogik-App mit Meilenwert-Rechner: 70.000 Meilen, 250 € Zuzahlung, 2.400 € Barpreis ergeben 3,07 Cent pro Meile

70.000 Meilen, 250 € Zuzahlung, 2.400 € Barpreis ergeben 3,07 Cent pro Meile. Rechnen statt raten. MEILENLOGIK

Warum sich Einlösungen trotz hoher Zuschläge oft trotzdem lohnen – das Meilen-Paradoxon

4. Einstellungen

  • Vorname
  • Heller oder dunkler Modus
  • Benachrichtigungen
  • Bevorzugte Themen
  • Bilder offline speichern
  • „Alle Daten löschen“

Datenschutz als Prinzip, nicht als Fußnote

Das ist der Punkt, auf den ich am meisten Wert gelegt habe:

  • Kein Konto, kein Login.
  • Alle Daten, also Kontostände, Umbuchungen, Merkliste und Einstellungen, liegen nur auf deinem Gerät.
  • Mit einem Tipp lässt sich alles löschen.

Ich finde es ehrlich gesagt absurd, wie viele Apps einen Account verlangen, nur damit man ein paar Zahlen eintragen kann. Deine Meilenstände gehen mich nichts an, und deshalb liegen sie auch nicht auf meinen Servern.

Einstellungen der Meilenlogik-App mit dem Hinweis „Alles bleibt auf diesem Gerät“ und der Option „Alle Daten löschen“

Kein Konto, keine Cloud: Deine Daten bleiben auf deinem Handy und lassen sich jederzeit löschen. MEILENLOGIK

Der Einstieg: fünf Schritte, alle optional

Das Onboarding hat fünf Schritte:

  1. Vorname
  2. Deine Programme
  3. Kontostände
  4. Themen
  5. Benachrichtigungen

Jeder Schritt lässt sich überspringen. Wer nur lesen will, ist in Sekunden drin. Wer alles einrichten will, hat nach ein paar Minuten sein komplettes Cockpit.

Benachrichtigungen: was schon geht und was noch kommt

Hier will ich transparent sein:

  • Live: bisher nur Tool-Erinnerungen, zum Beispiel „Umbuchung prüfen“
  • Geplant:
    • Erinnerungen vor dem Meilenverfall
    • Hinweise zu neuen Artikeln in deinen Themen
    • Hinweise zu Änderungen bei deinen Programmen

Gerade die letzten beiden sind spannend. Wenn ein Programm eine Devaluation (Abwertung der Award Charts oder Punktwerte) durchzieht, sollst du es künftig erfahren, bevor deine Meilen weniger wert sind.

Ein Beispiel, warum Programmänderungen dich direkt betreffen: Amex Platinum verliert den Lufthansa Lounge-Zugang

Gestaltung: ruhig statt laut

Optisch wollte ich das Gegenteil von dem, was viele Finanz- und Bonus-Apps machen. Es gibt also keine blinkenden Badges und kein Konfetti. Stattdessen setzt die App auf ein ruhiges Design in Türkis und dunklem Petrol, ist hell und dunkel nutzbar und verwendet die Schrift Plus Jakarta Sans. Die App soll sich anfühlen wie ein guter Taschenrechner, nicht wie ein Spielautomat.

Plattform & Verfügbarkeit

Mein Fazit

Die Meilenlogik-App macht im Kern eine Sache: Sie nimmt das Versprechen „nachrechnen statt raten“ und packt es in die Tasche. Du bekommst den Blog mit Offline-Merkliste, einen Überblick über alle deine Programme mit Verfallswarnung, Ordnung bei deinen Umbuchungen und einen Rechner, der dir den Punktwert in Sekunden ausspuckt. Das alles funktioniert ohne Konto, die App ist kostenlos, und deine Daten bleiben auf deinem Gerät.

Ist schon alles fertig? Nein. Ein Teil der Benachrichtigungen fehlt noch, und iOS ist offen. Aber das Fundament steht, und es steht genau dort, wo ich es haben wollte: bei den Zahlen.


Und jetzt du: Welches Tool fehlt dir in der Meilenlogik-App noch, und wie verwaltest du deine Meilen und Punkte bisher? 👇

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